Das ist Tara Stiles (die Gründerin von Strala Yoga) oberste Regel. Und mit der hat sie so Recht!

Denn jeder Mensch ist anders, einzigartig und besonders. Im Strala Yoga beginnen wir damit uns bewusst zu werden, dass jeder Körper anders ist. Jeder hat andere Stärken und Schwächen. Nur wenn wir lernen diese richtig einzusetzen können wir harmonisch in unserem Körper leben. Im Yoga hat man zwei Möglichkeiten. Die 1.ist krampfhaft zu probieren in einer Pose genauso auszusehen wie der Yogalehrer oder ein Asanabildchen aus der Zeitschrift. Oder 2. auszuprobieren was diese Position für mich ist, wo ich bin und wann sich diese Position gut für mich anfühlt. Vielleicht strecke ich den Arm oder das Bein dabei nicht ganz so sehr wie vorgemacht – aber es fühlt sich gut an. Letzteres ist das, was ich als Yoga definiere. Sich bewusst werden was gut für einen ist. Finde heraus, was du brauchst und was du kannst – und vielleicht entdeckst du unterwegs ganz neues für dich.

Wer diese Leichtigkeit des ausprobierens und des spielerischen herantasten an Situationen und Positionen für sich verinnerlicht hat, kann genau dieses auch auf das Leben übertragen. Denn im Leben gibt uns die Gesellschaft auch gewisse Muster vor, die wir am besten genauso nachmachen. Viele Menschen machen das auch Ihr Leben lang. Aber vergessen sich selbst dabei. Sie verlernen zu fragen und zu spüren was für sie eigentlich die richtige Richtung und Bewegung ist. Welcher Schritt ihnen gut tun würde. Und verlieren dabei die Fähigkeit glücklich zu sein. Denn wirklich glücklich ist in der Regel nur der, der weiß was gut für ihn ist, oder?